Wir sind da

Freitag, 14.02.2014

Wir sind da

Was bisher Geschah:

Sebastian und ich sind auf unserem Weg nach Saskatoon, eine Stadt mitten in Kanada wo wir die nächsten fünf Monate bei einer Gastfamilie verbringen werden. Bis jetzt sind wir 9 Stunden nach Vancouver geflogen und stehen jetzt vor dem Boarding zum Flug nach Saskatoon.

Kein Weg mehr zurück:

  Nachdem wir uns im Flughafen in Vancouver so gehetzt hatten, hatten wir jetzt etwas mehr Zeit. Das Flugzeug in das wir jetzt kamen war eines der kleinsten Linienflieger die ich je gesehen habe (wahrscheinlich sogar das kleinste). Es war so klein, dass Sebatians Handgepäck nicht in die Ablage passte und es in den Frachtraum gepackt wurde. Als ich in einer Bordkarte den Namen des Flugzeuges las, erinnerte ich mich, den selben Namen in der Auflistung der Flugzeuge in der Broschüre in der Boeing 747- 400, mit der wir nach Vancouver geflogen sind als eines der letzen und damit kleinsten Flugzeuge gelesen zu haben. Das Ding hatte gerade mal 40 Plätze (10 Reihen mit jeweils 2 mal 2 Sitzen). Es gab nur eine Stewardes und die sah ziemlich gelangweilt aus und zeigte nur halbherzig die ganzen Sicherheitshinweise. Im Laufe des Fluges setzte sie sich sogar auf einen der freien Plätze. Es gab natürlich kein Entertainment- Programm wie in der Boeing, deshalb hatten wir jetzt viel Zeit zum aus dem Fenster  schauen zu reden und über unsere Ankunft nachzudenken. Wir wurden etwas ruhiger, da nicht alles so neu und aufregend war wir im vorherigen Flug (wir waren ja noch nie in einem so großen Flugzeug gewesen und sind so lange geflogen, hatten keine Fernseher in den Kopflehnen, haben noch nicht Flugzeug-Essen gehabt und und und :D). Wir haben über unsere Gastfamilien, Zuhause und Saskatoon geredet. Sebu meinte auch immer mal wieder dass er jetzt die Zeitverschiebung spürt und langsam müde wird. Bei mir war das keine Spur. Ich hatte den Fensterplatz und habe mich von den eindrucksvollen Landschaften begeistern lassen :).

Für alle die, die auch einen Auslandsaufenthalt machen wollen/machen werden: Denkt nicht zu sehr an zuhause, ansonsten könnt ihr euch nicht auf euren Aufenthalt freuen. Freut euch auf das was jetzt kommen wird, denn ihr werdet einmalige Erfahrungen sammeln und Ding erleben. 

Aber weiter mit der Reise: Ich habe viele Bilder gemacht, die ich euch hier zeigen werde :)

    

Das sind die Bilder kurz nach dem Start von Vancouver

 

Hier seht ihr wie groß das Flugezug war :)

 

Beeindruckende Landschaften

Das letzte Bild hätte ja auch Landschaft seien können :D Waren aber doch nur Wolken.

Und jetzt kommen diese endlosen Landschaften, wo die Grundstück wie mit dem Lineal gezogen sind und die Straßen unendlich lang sind:

Leider sind die Bilder etwas kleiner, sodass man nicht den gesamten Eindruck von der Weite bekommt. Es war aber echt unglaublich.

Das sind Bilder von Saskatoon, als wir uns gerade im Landeanflug befanden (ich hatte mein Handy nur kurz an und im Flugmodus! :D). Die nächsten drei Bilder sind sofort nach der Landung in drei verschiedenen Helligkeitsstufen. Jedes gibt ein etwas anderes Gefühl von der Ankunft, deshalb könnt ihr euch das raussuchen, dass euch am besten gefällt :).

Der Flughafen in Sasktoon ist sehr klein - wird aber gerade ausgebaut, wie ein Mitarbeiter erzählt hat (Donnerstag, 1. Woche :D) Ich kann mich garnicht wirklich an den Weg zum Ausgang erinnern - wahrscheinlich war ich zu (an?)gespannt wie meine Familie sein würde. Ich hatte geschrieben, dass ich gegen 17:15 ankomme, jetzt war es schon 17:37 oder so... Wir mussten noch warten, bis Sebastian sein Handgepäck bekam. Da dieser Gang an der Seite nicht komplett zu war, bekamen wir einen kleinen Vorgeschmack  auf die Kälte. Da ging das aber noch echt in Ordnung, mit der Jacke war das nicht zu kalt. Dann ging es zum Ausgang und die automischen Schiebetüren gingen auf und gaben den Blick auf die Empfangshalle frei...

Ankunft in Saskatoon:

Ich weiß nicht, ob das die passende Überschrift ist, denn die soll eigentlich viel mehr ausdrücken. Es hätte auch "In einer neuen Familie" oder "Ein neues Land" oder etwas ähnliches sein können. 

Ich sah Ian mit Landon (der Vater mit dem ältesten Kind) sofort hinter der Schranke. Der Junge hatte zwar ein Schild mit meinem Namen, aber dass brauchte ich nicht um sie zu erkennen. Ich ging mit einem riesigen lächeln auf meine Gastfamilie zu und stellte mich vor :). Alles ging super und sofort kamen auch Raelene mit den beiden Töchtern, Kennedy und Chloe, Amy (Antionini) unsere Homestay-Managerin und Sebastians Gastvater. Ich hatte schon im Flug darüber nachgedacht, was wir wahrscheinlich gefragt werden und hatte alles über unseren Flug im Kopf und hatte deshalb fast keine Schwierigkeiten mit den Vokabeln. Ich verstand mich mit allen schon sehr gut und wir gingen zum Gepäckband. Dort warteten wir und unterhielten uns etwas und ich habe Sebastian schon Telefonnummern austauschen sehen. Allerdings kam unser Gepäck nicht. ich erzählte die Geschichte mit dem Gepäckband und ging dann zum Service Schalter (auch ein guter Tipp für andere die einen Aufenthalt machen: Selbstbewusst sein und Eigeninitative in solchen Situationen ergreifen - vor allem am Anfang!). Ich glaube im Nachhinein sagen zu können, dass das einen guten Eindruck gemacht hat und generell ein sehr guter Start war. Kurz vorher war schon eine Frau am Service- Schalter gewesen und hatte das selbe Problem, deshalb waren die Angestellten schon darauf eingestellt und sie waren sehr nett und sagten uns, dass die Koffer mit dem nächsten Flieger gebracht würden, der etwa gegen 23 Uhr ankäme. Die Koffer würden dann am nächsten Tag zu uns nach Hause gebracht. Wir sind übrigens nicht fünf Stunden geflogen sondern nur drei (oder zweieinhalb), Vancouver ist 2 Stunden hinter Saskatoon. Dann verabscheideten Sebu und ich uns auch schon, weil jetzt jeder in seine Familie kommen würde. Schon komisch dem anderen dann quasi zum letzten mal noch allesgute zu wünschen und ihn zu sehen, so wie er war. Wer weiß wir man sich hier verändert :)

Erste Härteprobe: Über den Parkplatz zum Auto gehen. Es war -16 Grad und damit noch vergleichsweise warm war. (meine Gastfamilie hat mir erzählt, dass es am Donnerstag (also der Tag zuvor) -41 Grad war). Kein Problem! Ohne Mütze und Handschuhe mal eben über den Parkplatz laufen war total easy :D. Bitte deshalb nicht denken, dass man hier bei -16 Grad einfach so rumlaufen kann! Es ist etwas komplett anderes, wenn man jeden Tag in dieser Kälte zum Bus läuft als nur einmal über den Parkplatz.

Ich unterhielt mich noch etwas mit meiner Gastfamilie und ich bekam einen ersten Eindruck von den Kinder, die aber noch in Ordnung waren. Als wir dann am Haus ankamen, aßen wir noch zu Abend: eine Ar Auflauf mit Würstchen (die wir heute nochmal hatten - zumindest die selbe Art von Würstchen, nicht die von vor 2 Wochen :D) Erbsen, Karotten, Bohnen und noch etwas (Kartoffeln?). Dann zeigten sie mir noch etwas vom Haus. Dannach war ich dann aber doch müde und erschöpft. Ich wusste jetzt, dass ich eine gute Familei bekommen hatte und der ganze Druck ist natürlich von einem Abgefallen. Ich schrieb noch kurz mit Sebu, der mir sagte, dass sie gerade am Abendessen waren (als ich gerade schlafen gegangen bin :D). Anscheinend hatte er sich etwas erholt oder das Essen hat ihn wieder wachgemacht :). Dann bin ich aber eingeschlafen. Die erste Nacht in einem neuen Bett, einer neuen Familie, einem neuen Haus, einer neuen Umgebung, in einem neuen Land.

 

Es ist gerade Donnerstag Abend 13.2 um 21:33, als ich das hier schreibe, falls es jemand wissen will (habe ungefähr um 20 Uhr angefangen diesen Blogeintrag zu schreiben :D) Nächstes mal geht es weiter mit dem Haus, der Familie, Einkäufen und dem ersten Wochenende. Bis dahin noch alles gute :),

Thomas

Von Vancouver nach Saskatoon

Mittwoch, 12.02.2014

Jetzt wird's ernst


Eine Stunde in Vancouver:

Nach über neun Stunden Flug sind wir dann in Vancouver angekommen. Jetzt kam der heikle Teil der Reise: wir haben nur eine Stunde aufenthalt. Wir sind gegen 11:30 Ortszeit (Vancouver ist im Vergleich zu uns in Europa -9 Stunden und im Vergleich zu Saskatoon -2 Stunden) gelandet und laut Boarding-Card auf meinem Handy sollte der Flieger nach Saskatoon um 12:45 abheben. Wir holten uns also unser Handgepäck und gingen im Laufschritt den Schildern nach zum Immigration-Schalter. Da die Wege ziemlich land waren hatte man in Vancouver (als auch in Frankfurt) Rollbänder an die Seiten der Wege gebaut (nicht durchgängig), sodass man seinen Weg schneller zurücklegen konnte - hat uns sehr an diese Art "Speed-Booster" wie man sie beispielsweise in Mario-Kart erinnert :D

Als wir dann vor der letzten Abzweigung waren sahen wir zum ersten mal den inneren Bereich des Flughafens. Der in Vancouver ist sehr detailiert und aufwendig gestaltet - sehr schön!

Leider hatten wir nicht viel Zeit um uns den Flughafen genauer anzusehen, weil wir eine riesige Schlange vor uns hatten:

Dann hieß es also erstmal warten. Coolerweise gibt es am Flughafen in Vancouver freies W-LAN! So konnten wir in der zwischenzeit mal unsere Mails und Whatsapp-Nachrichten abchecken. Wir haben auch einen Teil der INTERNATIONALEN-TRANSIT-LOUNGE gesehen, wir waren aber leider nicht drin, weil wir ja keine Zeit hatten :( Im Flieger hatten wir zuvor noch ein Dokument bekommen was wir ausfüllen sollten. Hier musste man seine Personalien angeben, wie lange man bleiben wollte etc. Ganz wichtig war, die Informationen, die an der Seite des Formulars waren zu detachen. Damit man das richtig macht gab es Fernseher, auf denen extra eine Anleitung dazu lief und ab und zu kam auch Personal vorbei und zeigte es allen (ich habe dieses Teil was man detachen musste immer noch - man weiß ja nie. 

Im Flieger hatte quasi in der Reihe neben mir (nicht ganz, da die Reihen im Flugzeug leicht versetzt sind) ein Mädchen gesessen, von dem ich angenommen hatte, dass sie zu einer Gruppe anderer Jugendlicher gehörte, die neben und vor ihr saßen. Als ich sie dann aber alleine in der Warteschlange gesehen habe, hatte ich schon vermutet, dass sie auch einen Auslandsaufenthalt macht. Das sagt ich Sebu und der sprach sie kurzerhand mal an und tatsache - sie kommt aus Deutschland und bleibt jetzt für ein halbes Jahr in Vancouver (Rückflug am 2.7 - knapp verpasst :D). Allerdings hatte sie ihren Aufenthalt über eine Organisation geplant. Da die Schlange nicht geradeaus verlief sondern in Schlangenlinien konnten wir immer nur reden, wenn wir aneinander vorbei liefen, war aber trotzdem ganz witzig jemand zu treffen, dem es genau so geht. 

Ab jetzt habe ich leider keine Bilder mehr gemacht, bis wir vor dem Boarding waren, weil die Zeit einfach zu knapp war

Dann waren wir aber auch schon durch (was heißt schon?). Es war mitlerweile ca. 12:38 und wir waren echt in Panik, dass wir den Flieger verpassen würden. Die Passkontrolle war einfacher als erwartet. Wir mussten nur unsere Pässe und das Formular mit den Informationen zum detachen abgeben und der Beamte hat gefragt, warum man nach Kanada einreisen will. Ich war zuerst fertig und suchte schonmal nach dem Gepäckband, konnte aber natürlch nicht außer Sichtweite gehen. Wenn wir uns jetzt verlieren würden wäre das fatal. Nach rechts ging es auch in einen Bereich für Study Permits, Work Permits und noch anderen Dingen. Ich entschied aber wegen des Zeitdrucks nicht dorthi zu gehen. In der Warteschlange habe ich auf einem großen Bildschirm eine Art Wegweiser gesehen. Es gab einen Weg für diejenigen, die in Vancouver bleiben wollten und einen für die, die Inlands weiterreisen wollen. Es war nicht ganz einfach das zu verstehen, weil es keinen Text gab, nur diese eine animierte Anleitung. Als Sebastian dann endich auch fertig war, rannten wir zur Gepäckausgabe. Wir fanden unsere Koffer relativ schnell. Jetzt war aber die Frage ob wir noch zum Zoll gehen sollten oder nicht. In Frankfurt oder im Fleugzeug (weiß ich nicht mehr genau) hatte man uns gesagt, dass wir auf jeden Fall zum Zoll gehen müssen. Ich bin dann obwohl wir keine Zeit mehr hatten zum Zoll gegangen, habe mich an den anderen wartenden Leuten vorbigedrängelt und den Beamten gefragt, ob wir denn unser Gepäck vorzeigen müssten, obwohl wir nicht vor haben etwas zu verkaufen. Gar nicht mal so einfach, wenn man die Sprache noch nicht so gut beherscht. Der Beamte meinte aber, dass wir nicht unsere Sachen zeigen mussten - zum Glück. 

Dann das nächste Hinderniss: Als wir zu dem Ausgang für weiterreisende kamen, gab es ein Gepäckband. Es stand aber nicht dran, zu welchen Flug es gehörte. Da es aber das einzige war und alle anderen auch ihren Koffer darauflegten (oder es mussten?) taten wir dasselbe. Wir hofften, dass die Koffer anhand der Etiketten den Flugzeugen zugeweisen wurden (ein gutes Gefühl hatte man trotzdem nicht dabei). 

Dann in den Aufzug, schnell die richtige Abzweigung zum richtigen Gate finden und los. (auf dem Weg haben wir gesehen, dass es im Flughafen sogar ein Teicht ist!) Wir konnte sogar kurz auf den Parplatz schauen. Ich kann mich aber an nichts besonderen  erinnern, ich meine es waren an dem Tag auch >0 Grad in Vancouver. 

Unser Gate lag ganz am Ende des Ganges (mal sehen, wer darauf kommt). Es war 12:50. 

Es war so gut wie niemand vor dem Gate und wir haben schon befürchtet, dass wir zu  spät sind, als wir aber eine Angestellte fragten, meinte sie zu uns, dass das Boarding erst um 13:00 Uhr beginnt.  

GESCHAFFT!  

Und dafür haben wir uns jetzt so beeilt? Ich wäre gerne noch in die INTERNATIONALE- TRANSIT-LOUNGE gegangen...

Jetzt hatte ich aber wenigsten Zeit für ein paar Fotos :D Aber erst noch schnell zwei Lipton Eistee kaufen. Gehetze macht durstig (und dazu noch die warmen Jacken und das Gepäck... ^^) Leider erwischte ich die Zero-Variante und man konnte die Flaschen nicht in den Kühlschrank zurücklegen, da das so ein Teil war, dass sofort eine Flasche nachschiebt, wenn eine herausgenommen wird (Die 0,5l Flasche Eistee kostete da >2,50$ und ist, weil es den auch in der Schule gibt und ich noch nichts besseres gefunden habe, bis heute (2. Woche Dienstag) das einzige Getränk, was ich mir hier gekauft habe (davon allerdings schon 5 Flaschen) ER IST ABER NICHT EMPFEHLENSWERT! Das Zeug ist noch süßer als die normal gezuckerte Variante und Sebu konnte nicht mehr als eine halbe Flasche davon trinken ^^)

Aus Zeit- und Schlaftechnischen Gründen ist hier erstmal Ende mit dem Blogeintrag. Ich denke diese Woche wird es auf jeden Fall noch einen geben, seid gespannt. Bis dahin noch alles gute :),

Thomas

9200 Kilometer und 14 Stunden

Sonntag, 09.02.2014

9200 Kilometer und 14 Stunden

Abschied in Frankfurt:

Am Morgen vom Freitag, den 31.1.2014 ging unsere Reise los. Vom Frankfurter Flughafen sollten Sebastian und ich zuerst nach Vancouver und von dort weiter nach Saskatoon fliegen - für 5 Monate. 

als wir losfuhren verabscheidete sich Deutschland mit einem tollen Sonnenaufgang

als wir losfuhren verabscheidete sich Deutschland mit einem tollen Sonnenaufgang

  Alles ging reibunglos, die Ankunft am Flughafen und die Gepäck- und Passkontrollen. Wir saßen im Terminal und hatten noch circa 20 Minuten bis zum boarding. Nochmal checken, ob wir nichts vergessen haben: Handgepäck, Jacke, Mütze, Handschuhe, Schal... Erst jetzt habe ich gemerkt, dass mein Schal weg ist. Ich hatte ihn zwar kurz vor der Passkontrolle fallengelassen, aber auf jeden Fall wieder aufgehoben - ich weiß bis heute nicht wo der hin ist. Auch das Personal am Flughafen hatte nichts gefunden.  Naja. Das Boarding wurde gestartet deshalb hatte ich keine Zeit mehr zum suchen. Das Flugzeug war eine Boeing 747-400 wie ich nach ein paar Stunden im Flugzeug herausgefunden hatte. Das ist nach dem Airbaus a380 und der Boeing 747 das drittgrößte Flugzeug. Wenn euch meine Bilder nicht reichen - einfach googlen. Die Boeing hatte im vorderen drittel auf jeden Fall 2 Etagen. Wir denke mal dass die für die Business- und First-Class vorbehalten ist. Es gab nur 6 oder 7 First- und ca 30 oder 60 Business-Class Plätze. Economy waren ungefähr 300 :). 

Ich hatte einen Gangplatz und Sebastian einen in der Mitte. Auf dem Fensterplatz war eine Frau, die ihrem Akzent nach wahrscheinlich aus Polen oder der Ukraine kommt. Das Flugzeug hatte in unserem Abschnitt jeweils 3 Plätze außen und 4 in der Mitte, sodass pro Reihe 10 Plätze vorhanden waren.

Die Economy-Plätze waren aber sehr bequem und man hatte genügend Platz. In jeder Kopflehen war außerdem ein Bildschirm eingebaut, über den man sogar sehr aktuelle (!!!) Filme sehen konnte. Auf den 9 Stunden und 10 Minuten Flug haben wir beidebeispielsweise R.E.D. 2, Man of Steel, Ich einfach unverbesserlich 2, Wolkig mit aussicht auf Fleischbällchen 3 und Wolverine gesehen. Es gab auch einige wenige TV-Serien (jeweils nur eine Folge, aber immerhin) und Musik. Die Kopfhörer die jeder bekommen hat, waren zwar nicht die besten, erfüllten aber ihren Zweck.

Das Bild habe ich später aufgenommen, als ich zu meinem Platz gegangen bin.

Das Essen war sogar ganz gut. Anfangs gab es Hünchen und Pasta zur Auswahl. Sebastian entschied sich für die Pasta, ich mich für das Hünchen. Ich glaube dass Pasta in diesem Fall besser war. Mein Hünchen war mit Reis, Erbsen und einer Art Pilzsoße. Die Pasta war standartmäßig mit Tomatensauce. Dazu gab es ein Brötchen, Butter, Käse, Salat, Dressing, eine Art Lufthansa-Schokoladentaler und einen Apfelkuchen (der war garnicht schlecht!)

Das Essen und die Getränke haben nichts gekostet, waren aber auf so einem langen Flug mit so vielen Passagieren natürlich rationiert. Die Portionen waren zwar nicht die größten, ich fand aber dass man satt wurde. Zwischendurch gab es auch einmal Salzstangen und eine Art Schokoriegel. Es wurden auch heiße Tücher ausgeteilt. Wir wussten nicht, was wir damit machen sollten, aber alle anderen haben es quasi zum Händewaschen benutz, also machten wir das auch (trotzdem war das komsich). 

Als wir dann endlich nach ca 5 Stunden Flug mal aus dem Fenster geschaut hatten, waren wir gerade über Grönland - ziemlich beeindruckend. Wir haben auch etwas weißes auf dem Eis gesehen (nein nicht noch mehr Eis) und haben es versucht zu fotografieren, was aber kläglich gescheitert ist, weil das Ding zu klein un dzu weit weg war. Veilleicht war es ja ein Eisbär?!

Zum zweiten Mittagessen (weil wegen Zeitverschiebung :D) gab es Fleisch mit Reis, wieder ein Brötchen, Butte und PREMIUM-SCHOKOCREME (so zumindest der Name). Das Fleisch mit der Soße war sogar ziemlich gut (Lob an das Küchenpersonal an der Stelle).

Das wars erstmal für den ersten Blogeintrag, der nächste Teil wird über unsere Ankunft in Vancouver und den Flug nach Saskatoon sein. Danke, dass ihr euch die Zeit zum lesen genommen habt. Ich hoffe ihr könnte euch unsere Reise ins Unbekannte jetzt gut vorstellen und hattet etwas Spaß :).

Bis dahin alles gute, 

Thomas


Bald geht es los

Mittwoch, 29.01.2014

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.